Panorama view of exhibition in Jedlitschka Gallery, Zurich.

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05 December 2006

Richi K.: Und Poetry Slam auch...




Ich soll hier also auch schreiben.
Darf.
Mark hat mich halt angefragt, ich habe zugesagt, deshalb vielleicht „dürfen“ richtiger und das „sollen“ kommt eher von Gefühl, mich zu überwinden.
Überwindung?
Nun ja, ich habe noch nie in einem Blog geschrieben. So öffentlich. Beim Tagebuchschreiben bin ich drei Mal gescheitert und habs dann sein lassen, das heisst nein, einmal hab ich’s noch mit einem Tonband versucht aber ich redete nur Blech und jetzt so öffentlich schreiben...
Dabei bin ich mich ja gar nicht mehr richtig gewohnt meine Worte nur so in Zeichen zu präsentieren so ohne Ton und Bewegung und Blickkontakt und so.
Und lesen tu’ ich eigentlich auch recht selten in Blogs, kenne diese Form eigentlich ziemlich nicht, und zudem bin ich mir nicht sicher, ob mir überhaupt genügend Material zum Thema zur Verfügung stehen wird, denn ich werde mich hier ausschliesslich mit Poetry Slam befassen.
Poetry Slam.
Diese neuartige, oder besser wunderbar recyklierte, mhm, Kunstform (und ist Poetry Slam nicht auch etwas Lifestyle?) hier in diesem Haifischbecken...
Ist das hier noch Untergrund-Subkultur?

Muss ich hier erklären, was Poetry Slam ist?
Nein.
Darüber wurde schon genug geschrieben.
Wenn Sie es nicht wissen, haben Sie etwas verpasst
Und Nachholbedarf.
Gehen Sie auf’s Netz: www.wikipedia.de, www.poetryslam.ch
Oder auf all die Homepages von Veranstaltern von Poetry Slams in der Schweiz.
Und wenn Sie sich erschlagen lassen wollen: www.google.com.

Es ist ja doch vielleicht Zeit für einen Slam-Blog im Swiss Art Sharkforum.

Haben Sie schon einmal von Poetry Slam gehört.?
Waren Sie schon sogar schon mal an einem Slam?

Die Frage ist noch immer spannend.
Wenn man erlebt wie eine Szene entsteht und sich entwickelt, immer mehr Menschen sie wahrnehmen, dazustossen, und sich doch noch so viele Neulinge bei der Entdeckung begeistern lassen... da will man noch wissen, wann jemand entjungfert wurde.

Noch nie waren die Veranstaltungen so zahlreich, die Vernetzung der Szene noch nie so intensiv und der Erfolg der Schweizer Slammer noch nie so gross.
(Ui, und jetzt wird’s euphorisch)
Und: Ein Ende ist nicht in Sicht.
Wir wissen nicht wohin es führt.
Poetry Slam an Schulen.
Poetry Slam auf DRS1
Poetry Slam auf SF1
In der !yam, der Bravo, in der Annabelle, im Blick und der Sonntagszeitung, im Tagi-Magi
Im Westdeutschenrundfunk
Und wir spielen mit.
Auf dem Marsch durch die Institutionen?

Schaun’ ma mal. Ich schreib davon.

Aber eigentlich wollte ich nur „Hallo“ sagen...

3 comments:

Mark Staff Brandl said...

Sagenhaft Post, Richi! Und ich danke dir, dass du mitmachst! I look forwar to your always interesting insights on slam, poetry and lit in general.

schakim said...

Ich sage auch "Hallo" und freue mich darauf mitzuverfolgen, was sich hier tut.

Kreative Wortkünstler im Dienste der Graphik, der Malerei, der Fotografie - wer weiss, zu was das nicht alles noch animiert ... Wortbilder, Klangbilder den Farben zuorden usw.

Es vernetzt sich alles in der Kunst wie die Nervenzellen zum Hirn. Jeder einzelne Beitrag kann andern eine neue Idee liefern!

Ich bin gespannt und wünsche gutes Gelingen!

Anonymous said...

Slam: Immer noch besser als Kunst!